Neue Arbeiten und ein Blick unter die Farbschichten
„The Troublemakers“
Relief aus Farbe und Holz
Im Februar habe ich mich mal ein wenig ausprobiert. Dabei entstand ein geschnitztes Bild, eine Art Relief, das ich
„The Troublemakers“ nenne.
Diese Bild habe ich gemeinsam mit dem Holzbildhauer Martin Grembowicz erstellt. Dabei hat Martin die Katzen vorgeschnitzt und ich habe sie malerisch gestaltet. Ich liebe es, wie das Licht mit den erhabenen Flächen spielt und die Details der Schnitzarbeit betont. So bekommt das Fell eine richtige Tiefe und macht die Katzen schon ein bisschen lebendig.
Das Bild steht zum Verkauf. Bei Interesse besuche gerne meinen Shop.
Eine runde Leinwand – Idee und Prozess
Parallel entstand ein weiteres Werk, diesmal auf einer runden Leinwand: Eine Katze in der Mitte, umgeben von einer spiralförmigen Stadt. Die Idee dazu habe ich zunächst in Aquarell skizziert. Dies bietet mir die Möglichkeit viel über die Licht- und Schattenverhältnisse nachzudenken.
Hier kommt eine kleine Fotostory:
Der Entwurf
Der Entwurf ist für mich der erste Schritt, um die Idee zu fassen und die Stimmung zu spüren. Mit Aquarell teste ich Komposition, Bewegung und Lichtführung, bevor die eigentliche Arbeit auf Leinwand beginnt.
Die Grundierung
Eine Schicht Sienna gebrannt auf der Leinwand schafft einen mittleren Ton, auf dem sich helle und dunkle Werte leichter modellieren lassen. Danach geht es mit der ersten Schicht los.
Grisaille-Schicht
Nun wir das Bild komplett in Grautönen vorgemalt, um Licht, Schatten und Volumen zu definieren, bevor die Farbe ins Spiel kommt. Dabei wurde mir erst bewusst, wie viele Fenster es doch sind.
Erste Farbschicht
Hier beginnt die Szene nun richtig zu leuchten. Fürs Erste darf das Bild nun trocknen und danach geht es weiter. Kleine Details werden noch hinzugefügt, Fenster korrigiert und auch das Leuchten der Laternen wird weiter ausgearbeitet.
Wie man sieht, ist nicht jedes Bild ein spontanes „drauflosmalen“. Oft plane ich meine Arbeiten vorher, und es folgt ein längerer, bewusst aufbauender Prozess. Besonders bei städtischen Szenen arbeite ich gerne mit einer Grisaille-Schicht: Sie ist kein Muss, aber sie erlaubt mir, Licht und Schatten gezielt zu gestalten und den maximalen “Glow-Effekt” aus der Szene herauszuholen.
Eine Minibild für zwischendurch
Zum Schluss zeige ich hier noch einmal ein kleines Bild, das zwischen den größeren Arbeiten entstanden ist. Auf 10 × 10 cm zeigt sich eine kleine Landschaft mit einem atmosphärischen Sonnenuntergang und einer kleinen Katze.
Das Bild steht zum Verkauf. Bei Interesse besuche gerne meinen Shop.
Fazit
Der letzte Monat war geprägt von Experimenten mit Form, Farbe und Material – was schön ist, denn jede Arbeit hat mir neue Erkenntnisse gebracht und meine Perspektive auf meine eigene künstlerische Praxis erweitert. Nach dem langen Winter habe ich mich besonders gefreut, wieder in den Flowzustand zu kommen. Nun warten noch weitere fertige Untermalungen auf mich, und ich freue mich darauf, bald wieder etwas zeigen zu können.
Bis dahin, hab es schön!