Januar, in Schichten

Der Januar ist vorbei, der Winter nicht. In der Werkstatt ist es weiterhin kalt, der Wind bleibt hartnäckig, und ein doppeltes Paar Socken ist längst Standard. Für den Jahresbeginn musste also ein wohltuend warmes Bild her.

Flensburger Museumswerft

Eines Morgens im Dezember spazierte ich den Steg entlang und hatte das Glück, einen fantastischen Sonnenaufgang zu erleben. Solche Momente sind kostbar, denn oft genügt eine Minute, und der Himmel sieht schon wieder ganz anders aus.

Inspiriert von den Farben und dem Schattenspiel auf dem Wasser habe ich mich später Werk gemacht. Das Bild ist als Schichtenmalerei entstanden. In mehreren lasierenden Farbschichten habe ich versucht, die zarten Nuancen des Himmelsspektrums einzufangen.

Entstanden ist eine Ölmalerei im Format 80 × 100 cm.


Eine geschnitzte Katze

Im Januar entstand außerdem eine etwas andere Auftragsarbeit. Die Katze wurde zunächst von Martin Grembowicz vorgeschnitzt und anschließend von mir weitergestaltet.

Das Besondere an ihr ist ihre starke Plastizität – sie wirkt beinahe lebendig. Gerade dieses Dreidimensionale hat mich bei der Gestaltung besonders gereizt. Aktuell arbeiten wir noch an zwei bis drei weiteren Exemplaren.


Warten auf den Frühling

Draußen bleibt es frostig, und auch im Februar fällt noch Schnee. In der Werkstatt hingegen nähert sich ein Bild seinem Abschluss. Seine Farben tragen bereits eine Ahnung von Frühling in sich. Begonnen habe ich es vor genau einem Jahr. Nun folgen die letzten Farbschichten.

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Huch – fast ist das Jahr schon wieder um!?