Miezes Wetter!
In der Norderstraße gibt es einen wetterfesten Kater zu entdecken. Mit seinem genervten Blick gen Himmel stellt er fest, dass sich mal wieder ein Schauer anbahnt. Gerüstet ist er mit Mantel und Hut. Ein Schirm ist in der Stadt oft zwecklos, da der Regen grundsätzlich von der Seite kommt!
Friesennerz und Südwester
Den gelben Regenmantel nennt man Friesennerz. Der Name ist scherzhaft und hat nichts mit echtem Pelz zu tun. Im Norden gilt er als die unverzichtbare Regenjacke, der perfekte Schutz gegen Wind und Regen aller Art.
Dazu gehört der Südwester, der typische gelbe Regenhut. Der Name stammt vom englischen sou’wester. Mit seiner verlängerten Rückseite schützt er den Nacken vor Regen, besonders wenn der Wind wieder aus Südwest kommt, der grundsätzlich Regen auf See verspricht.
Warum es in Flensburg so oft regnet
Flensburg liegt an der Ostseeküste und ist geprägt durch milde Winter und kühle Sommer, mit einem häufigen Wechsel von Hoch- und Tiefdruckgebieten. Die Ostsee spielt eine zentrale Rolle, da sie als Wassermasse viel Feuchtigkeit in die Atmosphäre abgibt. Diese Feuchtigkeit kann leicht zu Regen führen, wenn die Luftmassen über dem Festland aufsteigen und abkühlen. Zudem sorgen westliche Winde häufig dafür, dass feuchte Luft der Nordsee nach Flensburg gelangt, was die Anzahl der Regentage weiter erhöht.